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Kinder unter drei

Wir arbeiten nach den Grundlagen der Waldorfpädagogik mit besonderem Blick auf die noch zu entwickelnden Fähigkeiten der unter dreijährigen Kinder:

  • Laufen lernen
  • Entwicklung der Sprache
  • Beginnendes Denken

Durch Kontinuität der Bezugsperson, liebevoller Begleitung und besonderer Zuwendung schaffen wir einen Raum der Geborgenheit und eine schützende Hülle für das kleine Kind.

Für diese intensive Form der Betreuung sind die Räumlichkeiten so konzipiert, dass es für die Kinder Rückzugsmöglichkeiten gibt. Es stehen neben dem großen Gruppenraum noch weitere Räume zum Schlafen, Wickeln und Spielen zur Verfügung. Hier kann eine besondere Atmosphäre für das kleine Kind entstehen (Schaukelpferdchen, Körbe zum Verstecken, Kriechtunnel, kleine Puppen- und Kuschelecke). Unser großes naturnahes Außengelände bietet den Kindern viel Raum zur Bewegung: Auf den Berg klettern und herrunter rollen, Unebenheiten beim Laufen erleben, auf Wurzeln und Bäume klettern, Sand-, Lehm- und Wasserspielmöglichkeiten.

Beim kleinen Kind ist Erziehung betreffend dem Leib, der Seele und dem Geist eine Einheit, alles ist miteinander verwoben. Rudolf Steiner spricht davon, dass die religiöse Erziehung beim kleinen Kind fast ausschließlich Leibespflege im umfassenden Sinne ist. Der täglich pflegerische Bereich ist von besonderer Bedeutung und nimmt einen großen Raum ein. Die Kinder werden zu bestimmten Zeiten (nach dem Frühstück, nach dem Mittagessen und natürlich nach Bedarf) gewickelt.

Bei der Leibespflege behutsam und würdevoll mit dem Kind umzugehen und dafür zu sorgen, dass es sich in seinem kleinen Körper beheimatet fühlt, ist uns ein wichtiges Anliegen. Nach einer bewegten Zeit am Vormittag ist der Mittagsschlaf für das kleine Kind besonders notwendig. In dem gemütlich mit persönlichen Dingen des Kindes gestalteten Schlafraum werden die Kinder liebevoll mit einem Gebet und einem Lied in den Schlaf gesungen.

Der Entwicklungsstand des unter dreijährigen Kindes erfordert, dass zwischen Eltern und Erziehern ein sich gegenseitig tragendes Vertrauensverhältnis entsteht, indem sie sich über Erziehungsziele und Methoden wechselseitig verständigen.

Beziehungskontinuität heißt dann, dass die Lebensfelder Familie und Kindergarten wie über eine Brücke miteinander verbunden sind, dass kein Bruch zwischen ihnen entsteht. Jeden Tag zu Beginn und am Ende der Betreuung geht das Kind über diese Brücke.

Einweihung U3-Erweiterungsbau

Seit Beginn 2014 können sich im Sterntaler Waldorfkindergarten insgesamt 24 Kinder unter drei Jahre und 46 Kinder über drei Jahre wohlfühlen, spielen und sich individuell entwickeln.

Einladung_Erweiterungsbau